Aktuelles

Wahlergebnis

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bürgermeisterwahl ist vorbei.

Ich bedanke mich bei Ihnen ganz herzlich dafür, dass Sie mir Ihr Vertrauen geschenkt haben.

Vielen Dank.

Ihr Manfred Apell

Herzliche Einladung

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

ich lade Sie herzlich zu einem Glas Wein*) für

  • Dienstag, den 16. August 2016, 19:00 Uhr, in das Café ‚Generationentreff Krafts Hof‘, Sterzhausen
  • Dienstag, den23. August 2016, 19:00 Uhr, in das Dorf-Café Caldern und
  • Dienstag, den 30. August 2016, 19:00 Uhr, in das Café Neue Mitte Goßfelden ein.

In entspannter Atmosphäre können wir uns über alles unterhalten, was Sie bewegt. Gern erzähle ich, wass ich in den nächsten Jahren als Ihr Bürgermeister noch erreichen möchte.

Über Ihren Besuch freue ich mich.

Ihr Manfred Apell
*) oder einem anderen Getränk Ihrer Wahl.

Tempo 30 in Sterzhausen

Parlaments-Mehrheit stimmt für Tempo 30 für die B62 – Ortsdurchfahrt Lahntal-Sterzhausen – Gemeindevorstand wurde zu Gesprächen mit den zuständigen Behörden beauftragt

Mit großer Mehrheit hat das Lahntaler Parlament in seiner Juli-Sitzung aufgrund eines SPD-Antrags den Gemeindevorstand beauftragt, sich in Verbindung mit den zuständigen Verkehrsbehörden/Hessen mobil um die Ausweisung und Anordnung eines Tempo 30-Bereichs für die B 62 in der Ortslage Lahntal-Sterzhausen zu bemühen.  Rainer Kieselbach begründete den Antrag in der Sitzung: Die B 62 hat eine wichtige Erschließungsfunktion in ost-westlicher Richtung. Sie ist zusammen mit der B 253 eine Ersatztrasse für die verworfene A 4 und Zubringerstraße zu den Autobahnen A 49 und A 5 im Osten und der A 45 im Westen.  Entsprechend ist die B 62 auch durch den Ortsteil Sterzhausen der Gemeinde Lahntal frequentiert.

Hinzugekommene Infrastruktureinrichtungen und der Bevölkerungsanstieg in den Neubaugebieten Sterzhausens sorgen für verstärkte innerörtliche Verkehrsströme und machen eine Tempo 30-Ausweisung für die Sterzhäuser Ortsdurchfahrt der B62 sinnvoll.

Die Anordnung eines Tempo 30-Bereichs für die Ortsdurchfahrt der B 62 in Sterzhausen dient der dringend notwendigen Verbesserung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und könnte darüber hinaus zur Lärm – und Abgasreduzierung beitragen.

Die in der Straßenverkehrs-Ordnung in § 45 Abs. 9, geforderte Voraussetzung, „…..dass Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs nur angeordnet werden dürfen, „wenn auf Grund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht…..“, trifft auf die Situation der B 62-Ortsdurchfahrt Lahntal-Sterzhausen, ähnlich wie im benachbarten Buchenau zu. Dort wurde inzwischen für Teile der Ortsdurchfahrt Tempo 30 angeordnet.

Mehr Hochwasserschutz für Goßfelden

In den letzten Wochen sind weite Teile unserer Republik von starken Hochwässern mit erheblichen Schäden für die Bevölkerung und teilweise leider auch mit Toten zu beklagen. Die Hochwasserereignisse nehmen inzwischen kontinuierlich zu. Fachleute führen dies auch auf die Klimaerwärmung zurück.

Die Gemeinde Lahntal hat in den zurückliegenden Jahren mit der Sanierung der Deiche zwischen Goßfelden und Sarnau, dem Furkationsprojekt zwischen Caldern und Sterzhausen und Gewässerrenaturierungen am Erlenbach in Caldern, dem Steingraben in Sterzhausen, dem Rodenbach in Goßfelden und weiteren einzelnen Maßnahmen erhebliche – auch finanzielle – Anstrengungen unternommen, einen größeren Schutz vor den Hochwässern für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erreichen.

Besonders bei von der Lahn ausgehenden Hochwässern besteht derzeit aber weiter kein ausreichender Hochwasserschutz für weite Teile Goßfeldens.

Auch auf mein Anraten hat die SPD Lahntal in der Juni-Sitzung der Gemeindevertretung folgenden Beschlussvorschlag eingebracht, der auch einstimmig angeommen wurde:

Die Gemeindevertretung Lahntal beschließt ein Hochwasserschutzkonzept für Goßfelden für von der Lahn ausgehende Hochwässer durch ein qualifiziertes Ingenieurbüro erarbeiten zu lassen.

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Lahntal wird beauftragt, die Kosten einer solchen Beauftragung mit dem Ziel zu ermitteln, durch eine baldige Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel durch die Gemeindevertretung der Gemeinde Lahntal diesen Beschluss zu einer schnellen Umsetzung zu bringen.“

Inzwischen habe ich die weitere Umsetzung mit der Oberen Wasserbehörde beim Regierungspräsium Gießen besprochen. Es wurde ein Interessensbekundungsverfahren veranlasst, bei dem sich qualifizierte Ingenieurbüros  bewerben können. Vorerst ist daran gedacht, eine Konzeptstudie in Auftrag zu geben, die Aufschluss über die Möglichkeiten zur Verbeserung des Hochwasserschutzes für Goßfelden geben soll.

Über die weiteren Schritte werde ich Sie unterrichten.

Mehr Schutz vor Starkregenereignissen

In den Anfangsmonaten dieses Jahres bis heute suchen immer wieder Starkregenereignisse unser Land heim. Reduziert auf überschaubare Regionen, teilweise nur für ein Dorf, haben sie erhebliche Schäden verursacht. Auch Brungershausen konnte vor wenigen Wochen erleben, wie schnell und gefährlich ein solcher Starkregen eskalieren kann.

Besonders die sehr lokalen Hochwasserereignisse in den letzten Wochen sind teilweise auch auf Baumaßnahmen der letzten Jahrhunderte bzw. Jahrzehnte zurückzuführen. Hier sind insbesondere die Verrohrungen von Bächen und Gräben in Ortslagen zu erwähnen, aber auch fehlender Retentionsraum.

Möglicherweise kann schon mit einigen, eher kleineren Maßnahmen der Hochwasserschutz vor Ort deutlich verbessert werden, indem man örtliche Mängel analysiert und prüft, welche Änderungen für Abhilfe sorgen können.

Meines Erachtens ist es dringend erforderlich,  die Ortslagen Lahntals auf Defizite im Hochwasserschutz überprüfen zu lassen.

Auf mein Anraten hat die Gemeindevertretung Lahntal im Juni dieses Jahres folgenden, einstimmig angenommenen, Beschluss gefasst:

Die Gemeindevertretung Lahntal beschließt die Ortslagen Lahntals auf Defizite im Hochwasserschutz überprüfen zu lassen. Vorerst ist dazu durch den Gemeindevorstand der Gemeinde Lahntal der erforderliche Finanzbedarf zu ermitteln.“

Das weitere Vorgehen wurde inzwischen mit der Oberen Wasserbehörde beim Regierungspräsidium Gießen besprochen. Vereinbart wurde die Durchführung von Hochwasserschutzbegehungen in allen Lahntaler Ortsteilen. Dabei soll unter Beteiligung der Ortsbeiräte, der Feuerwehr und der Wasserbehörden die Ortslage auf mögliche Schwachstellen im Hochwasserschutz untersucht werden.

Neue Mitte Goßfelden

„Neue Mitte“ Goßfelden bald komplett

Am 29. Februar 2016 haben die Bauarbeiten für das barrierefreie Wohnprojekt des Vereins „Wohnhof Lahntal“ e.V. auf dem ehemaligen Festplatz in Goßfelden begonnen. Bereits am 20. Juni 2016 konnte das Richtfest gefeiert werden.

Auch der St. Elisabeth-Verein hat inzwischen seinen Bauantrag für seine Betreuungseinrichtung für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger eingereicht.

Nach dem Gesundheitszentrum und dem Kultur- und Gemeinschaftszentrum kommen jetzt die noch fehlenden Bausteine für Goßfeldens ‚Neue Mitte‘ hinzu. Das Ensemble wird den Namen „Franz-Frank-Platz“ tragen, nach dem Maler Franz Frank, der eine lange Zeit als Gast im Hause Ubbelohde weilte.

 

 

B 252 neu

Schon von Weitem kann man sie erkennen: Die neue Trasse der B 252 frisst sich in Richtung Goßfelden durch die Hardt. Erste Bauwerke nehmen Gestalt an und Bauarbeiten im Bereich der Sandhute lassen erkennen, wo B 62 und B 252 miteinander verbunden werden. Für 2017 / 2018 ist die Verkehrsfreigabe angekündigt.

Aber leider nur für das Teilstück von Wetter bis Goßfelden. Ab dem Ausbauende wird sie in einen Kreisverkehrsplatz münden, der auch die Anbindung des Einkaufsmarktes werden wird. Und von da muss sich dann der Verkehr seinen Weg erst einmal suchen.

Zu befürchten ist, dass ein Teil der Verkehrsteilnehmer den vermeintlich ‚kürzesten‘ Weg durch Goßfelden und Wehrda nach Marburg nehmen wird. Dagegen werden wir uns zu wehren haben, wenn wir in Goßfelden noch gefahrlos die Straße queren und ruhig schlafen wollen.

Schon ab Ende März wird sich die Verkehrssituation verschärfen. Dann wird die Landesstraße zwischen Goßfelden und Wetter gesperrt, damit eine neue Brücke über diese Straße gebaut werden kann. Da zeitgleich auch die Bundesstraße über die Sackpfeife gesperrt ist, werden alle Fahrzeuge in Richtung Norden sich durch Göttingen wälzen müssen.

Erfolgreiche Weiterbildung

Neben der Betreuungssicherheit, legen wir großen Wert auf eine qualitativ gute Betreuung der uns anvertrauten Kinder.

Daher haben die Kindertagesstätten des Vereins „Kinder sind unsere Zukunft“ e.V., der sowohl unsere Kinder als auch die Kinder der Gemeinde Münchhausen betreut, an einer Weiterbildung mit dem Namen „STABIL“ (Starke Bildung) teilgenommen. Das StaBil-Programm ist ein Bildungsprogramm, das alle pädagogischen Inhalte, Ziele und Möglichkeiten von Lern-und Entwicklungsprozessen eines Kindes für einen erfolgreichen Übergang von der Kita in die Schule handlungsorientiert anbietet.

Nach Abschluss der Fortbildung zeichnete Landrätin Kirsten Fründt fünf pädagogische Mitarbeiterinnen aus, die sich über die Weiterbildung „STABIL“ zu Multiplikatorinnen über das Bildungsinstitut Bernd Reith weitergebildet haben. Zuvor war bereits Maria Schembecker-Tüns, eine der beiden pädagogischen Leiterinnen des Vereins, zur STABIL-Multiplikatorin ausgebildet worden.

 

 

Krafts Hof

Hohen Besuch bekam Krafts Hof in Sterzhausen am 24. Februar 2016: Priska Hinz, Hessens Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz besuchte auf Einladung des Kulturvereins „Generationentreff Krafts Hof“ den Krafts Hof.

Die Ministerin konnte sich vom regen Miteinander der Altenhilfe-Einrichtung mit dem Dorf-Café überzeugen. Aus Anlass des Besuchs hatten zwei türkischstämmige Mitbürgerinnen türkische Spezialitäten im Backhaus gebacken, die bei den Gästen guten Anklang fanden.

Ernst Boltner, Leiter der Altenhilfe Wetter erläuterte das Konzept des St. Elisabeth-Vereins und würdigte ausgiebig das gelungene Miteinander zwischen der Betreuungseinrichtung und dem Generationentreff.

Bild: Ortsvorsteher und stellvertretender Vereinsvorsitzender Dirk Geißler stellte der Ministerin das Backhaus vor.

Unerhörte Aktion gegen Flüchtlinge

Ob Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet: Jeden Tag werden wir mit neuen, ungeheuerlichen Aktionen gegen Flüchtlingseinrichtungen in unserem Land konfrontiert. Meist passieren diese Taten weit weg und man hofft, dass uns solche Erlebnisse in der Nähe erspart bleiben. Und dann passierte es doch. Bei uns. Hier in Sarnau.

Die Nachricht wurde in der letzten Februarwoche über den Rundfunk verbreitet. Ich selbst erfuhr erst durch einen Anruf der örtlichen Zeitung, was passiert war. Erst einmal hat es mir die Sprache verschlagen. Ich wollte es nicht wahrhaben. Das kann doch nicht sein. Nicht hier bei uns.

Aber es ist wahr: Ein geköpfter und mit blutroter Farbe beschmierter Teddybär wurde vor einer Flüchtlingswohnung abgelegt.

Es ist noch nicht geklärt, welchen Hintergrund diese „Aktion“ hat. Einen guten aber bestimmt nicht.

Man kann geteilter Meinung über die Flüchtlingspolitik unseres Landes sein. Das ist das legitime Recht jeder Bürgerin, jedes Bürgers. Wir können in unserem Land unsere Meinung frei äußern. Darauf dürfen wir stolz sein. Aber dürfen wir Menschen bedrohen, die bei uns Schutz suchen? Dürfen wir Menschen in Angst und Schrecken versetzen, die genau vor diesem Zustand zu uns geflüchtet sind? Ein geköpfter Teddybär ist sicher eine Drohung, und eine besonders perfide dazu, weist sie doch unterschwellig auf die besondere Schutzlosigkeit der Kinder hin. Nein, das darf niemand. Das ist menschenverachtend. Ganz besonders gegenüber Menschen, die gerade erst dem Krieg entflohen sind. Was sie erlebt haben, können wir Tag für Tag im Fernsehen verfolgen.

Wer Menschen bedroht – und da ist erst einmal völlig egal, ob die Menschen auf der Flucht sind oder nicht – der stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft und außerhalb unseres Rechts. Dafür haben wir kein Verständnis und kennen keine Rechtfertigung. Das müssen wir absolut deutlich machen, um solchen Aktionen Einhalt zu gebieten.

Bislang ist es uns in Lahntal sehr gut gelungen, die uns zugewiesenen Flüchtlinge unterzubringen und Zug um Zug in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dies schaffen wir auch dank des Einsatzes unserer Kirchengemeinden und vieler Freiwilliger in der Flüchtlingshilfe, die sich um unsere neuen Mitbürger kümmern. Das ist ein guter Weg sowohl für die Flüchtlinge als auch für unsere Gemeinde. Von diesem guten Weg sollten wir uns nicht durch Menschen abbringen lassen, deren Weltbild aus Hass besteht. Hass hat noch nie Gutes hervorgebracht.

Lassen Sie uns auf diesem Weg zusammenstehen!